Initiativen

Wenn man den 10-jährigen durchschreiteten Weg zurückblickt,  merkt man, wie viele nützliche für die Rentner, für das ganze Land Veranstaltungen unsere Nichtkommerzielle Organisationen initiierte. Die Rede ist nicht von den Kleinigkeiten, sondern von den globalen Problemen, die unsere Landsleute aufregen.

 

Der Ukrainische Senioren Verein konnte, zum Beispiel, nicht solchem Problem wie unbegründete Preiserhöhung für die Arzneimittel gleichgültig gegenüberstehen. Deswegen wendeten wir uns mit den offenen Briefen an den ehemaligen Präsidenten der Ukraine, Herrn Kutschma, Leonid,  und an die ehemalige Ministerpräsidentin, Frau Tymoschenko, Julija zu verschiedenen Zeiten, und die Regierung reagierte auf unsere Anrufung.

 

Die Eskalation der Preise für Medikamente in den Apotheken

ist ein Völkermord an den älteren Menschen!

Wenn sie die Möglichkeit verlieren, nötige Medikamente zu kaufen,

 dann verlieren sie das Leben!

Aus der Anrede des Rates von USV an die Regierung

 

Dabei beschränkte sich der USV nicht nur auf Schreiben und Veröffentlichung der Briefe. Volontäre aus verschiedenen Regionen der Ukraine heranziehend, überwachten wir die Preise in verschiedenen Apotheken im Laufe von ein paar Jahren. Diese Arbeit setzen wir auch jetzt fort.

 

Oft müssen ukrainische Bürger unzureichende Arzneimittel

hochpreisig im Ausland kaufen, und Sie verstehen natürlich,

das sind untragbare Preise für 13 Millionen Rentner.

Aus der Rede der Vorsitzenden des Parlamentarischen

Ausschusses für Gesundheitsfürsorge

Tatiana Bakhtajewa.

 

Als ein schlagendes Beispiel des Seniorenschutzes kann die Initiative von USV in der Vorbereitung und Organisation der gesellschaftlichen Diskussion des Gesetzentwurfes “über die Verhinderung von Seniorendiskriminierung in der Ukraine” dienen, der 2004 ausgearbeitet wurde. Wir haben die Diskussion dieses Gesetzentwurfes in mehreren Ausgaben der Zeitung von USV „50 plus“, im Journal „Unsere Generation“ veröffentlicht, zwei Broschüren mit dem Text und den Kommentaren zum Projekt herausgegeben, mehrere Sitzungen „am runden Tisch“, Diskussionen im Fernsehen in den Städten Winnyzja, Chmelnyzkyj, Odessa, Sewastopol durchgeführt. Die Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung USAID, das Institut für Nachhaltige Gemeinschaften (ISC) im Rahmen des Projekts UCAN (das Netz der Öffentlichkeitsarbeit in der Ukraine) hat uns darin geholfen.

 

Es hat uns geklappt, die Unterstützung der Parlamentarier zu finden, dank der das Projekt lobbiert, 01.11.2005 unter der Nummer 8367 registriert und am 4. November 2005 auf der Plenarsitzung vom Obersten Rat präsentiert wurde.

 

Inkonsequenz in der Arbeit des Parlaments verschiedener Legislaturperioden führte dazu, dass der oben erwähnte Gesetzentwurf in den Archiven des Obersten Rates lagert, aber wir werden weiterhin alles daran setzen, damit der Kampf gegen die Seniorendiskriminierung die legislative Unterstützung bekommt.

 

Apropos, die Bedeutung und Aktualität des erwähnten Gesetzentwurfes betonte Präsident der Europäischen Senioren Union Dr. Bernhard Worms und empfahl allen nationalen Seniorenvereinen von Europa, ähnliche Gesetzentwürfe zu entwickeln.

 

"Eine der Aufgaben unserer Senioren Union

ist die Erklärung der einfachen Wahrheit sowohl

 unter den Politikern, als auch unter der Öffentlichkeit,

dass wenn man das riesig große Potenzial

der älteren Menschen nicht benutzt,

dann schadet man nicht nur die Entwicklung

des Landes, sondern auch verstoßt man gegen die Menschenrechte"

Bernhard Worms,

Präsident der Europäischen Senioren Union

 

Die Richtung auf die Verjüngung des administrativen Apparates, sowohl im Bereich der Staatsverwaltung, als auch im Produktionsbereich, darf, unserer Meinung nach, kein Selbstzweck sein (umso mehr sich in keinen Wettbewerb verwandeln, um in das "Guinness Buch der Rekorde" aufgenommen zu werden, dass der jüngste Minister des Staates in diesem oder anderem Ministerium ist). Doch aufgrund der Unvollkommenheit des Rechtsrahmens im Bereich der Arbeitsbeziehungen stoßen wir auf ungeheuerliche Tatsachen, wenn energische, erfahrene, aktive Mitarbeiter abberufen werden, nur weil sie  60 oder 55 Jahre alt geworden sind.

 

Also, wenn die Medien im Jahr 2003 über die geplante Entlassung von Außenminister Anatoly Slenko und Leiter der Stadtverwaltung Kiew Oleksandr Omelchenko wegen der Altersgrenze berichteten,  appellierte USV an das Verfassungsgericht der Ukraine bezüglich der Verfassungsmäßigkeit von Rechtsvorschriften zur Begrenzung des Alters im öffentlichen Dienst. Das Gericht hat leider verweigert, die Beschwerde von USV zu verhandeln, weil die Assoziation kein Rechtssubjekt ist. Aber wenn sich 47 Abgeordnete an das Verfassungsgericht mit der verfassungsrechtlichen Petition in ein paar Jahren wendeten,  um die Frage betreffs der Verfassungsmäßigkeit der Ukraine  den Bestimmungen von Artikel 23 des Grundgesetzes der Ukraine "Über den öffentlichen Dienst", Artikel 18 des Grundgesetzes der Ukraine "Über den Dienst in der Kommunalverwaltung", Artikel 42 des Grundgesetzes der Ukraine "Über den diplomatischen Dienst" zu klären, wonach die Altersgrenze für den öffentlichen Dienst, Dienst in der Kommunalverwaltung, sowie im diplomatischen Dienst 60 Jahre für Männer und 55 Jahre für Frauen beträgt, antwortete das Verfassungsgericht, dass diese gesetzgebenden Bestimmungen dem Grundgesetz nicht widersprechen.

 

Die Rente ist eine aufgezwungene Erholung in dem Moment,

wenn man nichts kann, außer arbeiten.

George Elgozi, französischer Manager, Aphoristiker

 

Wie Sie sehen können, ist es äußerst schwierig, sich gegen die Diskriminierung aufgrund des Alters auszusprechen und wir sind fest entschlossen, Gleichgesinnte (Rechtssubjekte) zu finden, um nicht nur das Gesetz gegen die Seniorendiskriminierung zu verabschieden, sondern auch um die entsprechenden Veränderungen in das Grundgesetz der Ukraine zu initiieren, damit es im Grundgesetz fest geschrieben steht, dass die  Diskriminierung aufgrund des Alters verboten ist. 

 

USV reagierte auf solche negativen Phänomene wie die Vernachlässigung der Rechte und Interessen der Anwender von Finanzdienstleistungen, vor allem der Rentner, wie ungerechtfertigte Preiserhöhung für kommunale Dienstleistungen, wie Zerstörung kulturgeschichtlicher Denkmäler, wie Abholzung von Parks und Grünanlagen. Die Sonderausgaben Nr. 24-26  von USV Zeitung „50 plus“ waren diesen Problemen gewidmet.

 

Nach der Analyse der Situation mit der Grundstückausweisung in Kiew, unter anderem im historischem Zentrum der Stadt, nach der Niederlegung einer großen Zahl von Verletzungen, Korruption und anderer Missbräuche mit dem Bau verschiedener Objekte, die von dem Generalpan nicht vorgesehen sind, nach der Sicherstellung, dass diese Situation außer Kontrolle der öffentlichen Behörden geraten ist, hat das Rat von USV einen Appell an den Präsidenten, das Parlament und die Regierung geschickt, die Frage betreffs der Verlegung der Hauptstadt der Ukraine in eine andere Stadt zu behandeln, um das alte Kiew vor dem rasenden Angriff von Business-Zentren, Unterhaltungszentren, Hypermärkten und chaotischer Bebauung zu retten.

 

Die Kultur wird in der Provinz geboren, in den Hauptstädten

ausgeartet und kehrt in solcher Form in die Provinz zurück

Henrik Worzel, polnischer Schriftsteller

 

Bemerkenswert ist, dass die USV- Initiative dazu gerufen ist, nicht nur auf die "heißen Themen" zu reagieren, sondern auch die öffentliche Meinung zu wecken. Skeptiker waren überzeugt, dass unser Vorschlag, die Hauptstadt der Ukraine in eine andere Stadt zu verlegen, die Aufmerksamkeit der Behörden nicht erregt. Viele Abgeordnete haben in der Tat diesem widersetzt. Aber einige Beurteilungen, die wir erhielten, waren positiv: unsere Idee wurde unterstützt. Und nach einem Jahr nach ihrer Veröffentlichung wurde sie ins Leben gerufen. Leiter der regionalen Staatsverwaltung Kiew hat vorgeschlagen, Kiew von verschiedenen Geschäftshäusern, Büros, Verkehrsmitteln zu entkernen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er vor, das regionale Zentrum  von Kiew in eine andere Stadt im Kiewer Gebiet zu verlegen.

 

Unsere Assoziation konnte nicht abseits stehen, als eine sehr chaotische und widersprüchliche, auf Refinanzierung und Rekapitalisierung gerichtete Kampagne der Banken im Staat startete. Es geschah dann, als die Rechte der Verbraucher von Finanzdienstleistungen präzedenzlos und massenhaft verletzt wurden, als die Einleger ihr Depositengeld nicht erhalten konnten, and diejenige, die Kreditverträge abgeschlossen haben, wegen der einseitigen Revision der Prozentsätze betroffen waren und sogar auf Darlehen gekaufte Wohnungen und Autos, etc. verloren haben.

 

Banker ist ein Mensch, der dir einen Regenschirm an einem sonnigen Tag leiht,

um ihn beim Regen dir zu entnehmen.

Mark Twain.

 

Wir haben operativ ein eigenes Programm Banken- und Finanzsektorsanierung entwickelt und unsere Vorschläge an den Präsidenten, Ministerpräsidenten, Vorsitzender des Parlaments der Ukraine geschickt. Die Essenz unserer Ideen wurde in der Presse, im Internet vorgestellt.

 

Da das von uns ausgearbeitet Programm über einen universellen Charakter verfügt, haben wir mitten in der globalen Finanzkrise unsere Vorschläge an die ausländischen Politiker versendet. Wir haben, beispielsweise, eine positive Antwort vom Bundeskanzleramt innerhalb eines Tages erhalten.

 

Wir sind alle Volk, und die Regierungen mit

Otto von Bismark

 

Es gab leider keine Antwort von der ukrainischen Regierung im Wesentlichen. Diese Tatsache hat uns nicht verhindert, aktiv auf die Prozesse zu reagieren, die die Interessen von Millionen unserer Landsleute, vor allem im sozioökonomischen Bereich berühren. 

 

Der Verband nahm eine aktive Stellung in Bezug auf solche brennenden Themen wie unglaublich große Kluft zwischen dem Mindest- und Höchstrente, Absicht der Regierung das Rentenalter in der Ukraine zu erhöhen, Rentenentzug bei den arbeitenden Rentnern und andere Erscheinungsformen der sozialen Ungerechtigkeit. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die entsprechenden Vorschläge des Ukrainischen Senioren Vereins von den Teilnehmern der Internationalen Konferenz zur Rentenreform, die am 28 -29. April 2010 in Kiew statt fand, zugestimmt wurden.

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