загрузка...
Blogs
Dziobak Volodymyr Dziobak Volodymyr РОЗДУМИ ПРО НАДВАЖЛИВЕ або ЧОМУ НАШІ ОЛІГАРХИ СТАЛИ МОГИЛЬЩИКАМИ НИНІШНЬОЇ УКРАЇНИ

Головним інструментом нинішніх олігархів є безправний люмпен, який живе на подачках від держави, на грані фізичного виживання. Ось чому значна частина пенсіонерів є найкращим їх електоратом, який і допомагає часто приводити до влади їх ставлеників. Для малого і середнього бізнесу сьогодні закриті економічні ліфти у цілих галузях економіки, бо з кожним роком сфери зацікавленості олігархії збільшуються, перекриваючи кисень усім іншим.

Alle Blogs
DER BLOCK DES VERFASSERS
Alle Spalten author
Anträge der USU
ВИМАГАЄМО ІНДЕКСАЦІЇ НАШИХ ПЕНСІЙ!!!
2 Details Vorschläge unterbreiten
Umfrage
{}

Probewohnen in Senioren-WG

Schriftgröße verkleinern Decrease font
teilen
Seite drucken

WORMSER BÜRGERFORUM Ideen für alternde Gesellschaft gesammelt / Nachbarschaftshilfe und Tauschbörse.

Begegnung und Teilhabe in einer immer älter werdenden Gesellschaft waren das Thema des ersten Wormser Bürgerforums, zu dem der Caritasverband gestern ins Senioren- und Pflegezentrums Burkhardhaus eingeladen hatte. Mit einem Pinguin, der sich an Land nur unbeholfen bewegen kann, aber sich wohlfühlt im Wasser, seinem natürlichen Element, verglich Thomas Jäger, Koordinator des Projektes Sozialraumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe (SoNAh), die Menschen, die sich ihr Leben nach ihren Wünschen und Bedürfnissen einrichten.

In mehreren Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Teilnehmer darum mit den Fragen: Wie können meine vier Wände altersgerecht gestaltet werden? Welche Unterstützung möchte und brauche ich im Alltag? Wo kann ich mich informieren? Wo kann ich mich einbringen?

Ein Thema, das spontan angesprochen wurde, war die Einsamkeit und der Wunsch, jemanden zu finden, der ab und an einmal etwas mit einem unternimmt. „Der Tag ist so lang“, klagte eine Teilnehmerin. An Angeboten für jedes Interesse, speziell in der Wormser Kernstadt, fehlt es nicht, häufig aber sind sie nicht bekannt. Zeitungen reichen offenbar nicht aus als Informationsquelle. Zum Internet haben ältere Menschen oft keinen Zugang. Hier bedürfte es eines Ansprechpartners, eines „Gesichts“, bei dem alle relevanten Informationen abgefragt werden können. Wer so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden lebten möchte, sollte sich möglichst frühzeitig mit einer barrierefreien Umgestaltung seiner Wohnung befassen. Wünschenswert wäre es, wenn Architekten und Handwerker hier mehr Einfühlungsvermögen und Kreativität an den Tag legen würden. Aber auch das Thema Wohngemeinschaften unter dem Motto „Alle unter einem Dach“ wurde angesprochen. Weil das Zusammenleben mit fremden Menschen, zumal im Alter, oft Ängste auslöst, kam die Idee des probeweisen Zusammenlebens auf. Mit einer funktionierenden Nachbarschaftshilfe beschäftigte sich auch die nächste Tischgruppe, beispielsweise mit der Gründung von Netzwerken, in denen man sich füreinander verantwortlich fühlt. Dazu müssten sich hilfsbereite Nachbarn erst einmal zu erkennen geben, beispielsweise durch kleine Aufkleber an der Tür.

Auch regelmäßige Treffen, eventuell eine Tauschbörse für Dienstleistungen (etwa Kinderhüten gegen Haushalts- und Einkaufshilfe), wurden genannt.

Von Ulrike Schäfer

Return to list