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Dziobak Volodymyr Dziobak Volodymyr РОЗДУМИ ПРО НАДВАЖЛИВЕ або ЧОМУ НАШІ ОЛІГАРХИ СТАЛИ МОГИЛЬЩИКАМИ НИНІШНЬОЇ УКРАЇНИ

Головним інструментом нинішніх олігархів є безправний люмпен, який живе на подачках від держави, на грані фізичного виживання. Ось чому значна частина пенсіонерів є найкращим їх електоратом, який і допомагає часто приводити до влади їх ставлеників. Для малого і середнього бізнесу сьогодні закриті економічні ліфти у цілих галузях економіки, бо з кожним роком сфери зацікавленості олігархії збільшуються, перекриваючи кисень усім іншим.

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"Ich will nicht immer alleine sein"

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Rege Anteilnahme an Erstem Wormser Bürgerforum "GUT und GEMEINSAM älter werden in Worms" am Donnerstag im Caritas Burkhardhaus.

VON JUDITH OBERLE Unzählige ältere Menschen sehnen sich danach nicht alleine zu sein, eine Aufgabe zu übernehmen, gebraucht zu werden und selbst ein erfülltes Leben zu genießen. Doch meist sind sie mit ihren alltäglichen Problemen alleine und leiden unter Einsamkeit weil die Menschen, mit denen sie ihr Leben teilen durften nicht mehr unter ihnen weilen.

Um sich zum Thema "GUT und GEMEINSAM älter werden in Worms" auszutauschen und die Wünsche der älteren Menschen aufs Papier zu bringen, lud der Caritasverband Worms am Donnerstag zum Ersten Wormser Bürgerforum ins Burkhardhaus ein. Zahlreiche Wormser folgten der Einladung und brachten sich mit ihren Ideen in die Themen "Meine eigenen vier Wände: Wie möchte ich leben?", "Unterstützung daheim: Was brauche ich und was möchte ich?", "Wer kennt wen?: Welche Möglichkeiten habe ich?", "Ehrenamt & Nachbarschaft: Miteinander Aktiv in Worms" und "Wie komme ich dahin?: "Stolperfallen" und Barrieren vermeiden" ein.

Thomas Jäger, Koordinator des Projekts SoNAh (Sozialraumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe), die das Bürgerforum ins Leben gerufen hatten, betonte "Oft geht es erstmal darum herauszufinden, wo Wünsche, Ideen und Angebote zusammenpassen." Schon jetzt hat sich die Initiative "Gemeinsam aktiv 55 " gegründet, die zusammen Aktivitäten plant.

Die Wormserin Henny Eichhorn möchte die Einsamkeit aufhalten, einen Menschen finden, mit dem sie sich unterhalten kann, spazieren gehen kann oder auch einmal das Theater besuchen. "Ich will nicht immer alleine sein", sagt sie mit Hoffnung in der Stimme, denn sie bemüht sich darum, dass sich das bald ändert. Sie hat bereits am ersten Treffen der neuen Initiative "Gemeinsam aktiv 55 " teilgenommen und wird auch beim zweiten Treffen am 8. Februar im Caritas Centrum St. Vinzenz.

"Es geht vielen älteren Menschen so, dass sie sich Jemanden wünschen, der ihnen hilft, Entscheidungen zu treffen", so Michael Weber, der mit für den Bereich "Wer kennt wen?" zuständig war. Auch "Infos ohne Internet" steht groß auf dem Plakat, das über den Tisch ausgebreitet wurde und auf dem die Wünsche dokumentiert wurden.

Ein weiterer Wunsch wurde am Nachbartisch laut. Die "Aktion Trillerpfeife" – eine Art dezentrales Nachbarschaftsnetzwerk, bei der sich jüngere Nachbarn älterer Mitmenschen bereiterklären Hilfe zu leisten, wenn diese gebraucht wird.

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