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Dziobak Volodymyr Dziobak Volodymyr РОЗДУМИ ПРО НАДВАЖЛИВЕ або ЧОМУ НАШІ ОЛІГАРХИ СТАЛИ МОГИЛЬЩИКАМИ НИНІШНЬОЇ УКРАЇНИ

Головним інструментом нинішніх олігархів є безправний люмпен, який живе на подачках від держави, на грані фізичного виживання. Ось чому значна частина пенсіонерів є найкращим їх електоратом, який і допомагає часто приводити до влади їх ставлеників. Для малого і середнього бізнесу сьогодні закриті економічні ліфти у цілих галузях економіки, бо з кожним роком сфери зацікавленості олігархії збільшуються, перекриваючи кисень усім іншим.

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Was Sie über Homöopathie wissen sollten

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Homöopathie: Viele glauben an die Wirkung von Globuli. Wer das alternative Heilverfahren nutzt, sollte ein paar Dinge beachten

Es mal mit Globuli probieren? Warum nicht! 41 Prozent der Ab-60-Jährigen würden zu homöopathischen Mitteln greifen, wenn sie die Wahl hätten. Das zeigt eine Umfrage des Senioren Ratgeber. Der Wunsch von Älteren, alternative Heilansätze auszutesten, ist mehr als verständlich: Menschen über 60 nehmen im Schnitt mehr als drei ärztlich verordnete Medikamente pro Tag ein. Da sträubt sich mancher, noch eine zusätzliche Tablette einzunehmen, wenn nach der Gartenarbeit der Rücken schmerzt oder der verdiente Nachtschlaf ausbleibt.

Homöopathen behandeln mit Zubereitungen aus Heilpflanzen, Tieren oder Mineralien. Es kommen Verdünnungen von Arzneistoffen zum Einsatz, die in höherer Dosierung die Beschwerden auslösen, an denen der Patient leidet. Bei Fließschnupfen verwenden Homöopathen Allium cepa, verdünnte Zubereitungen der Küchenzwiebel, die in Reinform Augentränen und Schniefnase auslöst.

 

Besondere Wirkung der Globuli wissenschaftlich nicht belegt

Dahinter steckt die Vorstellung, dass der homöopathische Wirkstoff die Selbstregulation des Organismus in Gang setzt. Auch wenn es keine Studie gibt, die zeigt, dass die Mittel besser wirken als ein Scheinmedikament ohne Wirkstoff, machen 41 Prozent der Ab-60-Jährigen bei leichten Erkrankungen zuerst einen Versuch mit Homöopathie.

Verdauungs- und Schlafprobleme, Erkältungskrankheiten gelten als die klassischen Einsatzgebiete. Bei Älteren ist die Reaktion auf den heilsamen Reiz jedoch meist langsamer und weniger stark ausgeprägt, weiß Apothekerin und Heilpraktikerin Helge-Kristine Gross aus Kempten: „Das kann dazu führen, dass ich die Dosis anpasse oder eine längere Einnahme empfehle als bei jüngeren Patienten.“ Nicht nur weil ihr Körper meist etwas anders reagiert, sollten sich Ältere, die ihre Beschwerden mit Homöopathie lindern wollen, zunächst in der Apotheke beraten lassen.

Dort wird auch ergründet, ob überhaupt ein behandlungsbedürftiges Problem besteht. „Wenn ein älterer Patient zwei Stunden Mittagsschlaf macht und nachts noch einmal vier Stunden schläft“, sagt Apothekerin Gross, „wenn er sich tagsüber leistungs­fähig fühlt, dann braucht er kein Schlafmittel, auch kein homöopathisches.“ Andererseits können Symptome wie Magenschmerzen oder Kopfweh auch ernste Ursachen haben. Deshalb prüft die Beratung in der Apotheke, ob die Beschwerden überhaupt ein Fall für die Selbstbehandlung sind.

Homöopathie: Wahl des Mittels nach individuellen Symptomen

Homöopathie funktioniert nicht nach dem Motto: Bei Problem A hilft Mittel X. Je nach den Begleitsymptomen und der Art, wie der Patient seine Beschwerden erlebt, kommen verschiedene Substanzen zum Einsatz. „Je genauer der Patient seine Symptome schildern kann, desto leichter finde ich ein geeignetes Mittel“, betont Gross. Bei einem klassischen Homöopathen kann die Befragung leicht zwei Stunden dauern. Weil sich nicht alle Patienten so gut selbst beobachten können, gibt es Standardmittel oder Mischpräparate, die sich auch für die Selbstbehandlung eignen. Auch für diese gilt normalerweise: Keine Wechselwirkungen mit ärztlich verordneten Dauermedikamenten.

Die verschiedenen Bestandteile homöopathischer Mittel:

·         Tierisch: Tiere und Tierprodukte werden unter strengen Auflagen zu Homöopatika verarbeitet. Beispiele sind die Tinte der Sepia gegen nervöse Erschöpfung oder Lachesis, das Gift der Buschmeisterschlange, bei Wechseljahresbeschwerden. Bienengift (Apis) lindert die Schwellung nach einem Stich.

·         Mineralisch: Beispiele für homöopathisch verwendete Mineralien sind Ferrum phosphoricum bei Fieber und Erkältung sowie Schwefelleber (Hepar sulfuris) bei Ekzemen oder Bronchitis. Ätzkalk (Causticum) setzte der Homöopathie-Begründer Samuel Hahnemann bei Heiserkeit ein.

·         Pflanzlich: Die größte Bedeutung haben pflanzliche Homöopathika wie Echinacea zur Immunstärkung oder Arnika bei Prellungen und Sportverletzungen. Kaffee (Coffea) lindert nach dem homöopathischen Prinzip Schlafstörungen.

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